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Die Auswertung der Geschwindigkeitsmessung an der Helenenstraße für den Zeitraum Nov/Dez 2018 liegt vor. Etwa 40 % der Autofahrer hielten sich an die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Circa 25 % fuhren maximal 5 km/h zu zügig. Das heißt aber auch, dass etwa ein Drittel der Fahrerinnen und Fahrer deutlich zu schnell unterwegs waren - und das in Richtung Ortsausgang! Nicht lustig! Das Ordnungsamt der Gemeinde Selters hat darauf reagiert: Die Hilfspolizeibeamten des gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirkes wurden über die Auswertung informiert und um Durchführung von Radarmessungen gebeten. Wir würden uns mal nicht darauf verlassen, dass diese Messungen ausschließlich in der Helenenstraße stattfinden. Also haltet euch doch bitte an die Tempolimits. Danke.
Übrigens: Nachdem die mobile Messanlage wieder betriebsbereit ist, erfolgt nun eine Messung in der entgegengesetzten Fahrtrichtung.

Kurz vor Weihnachten noch ein besonderes "Geschenk"

Für sein vielfaches Engagement in Eisenbacher Vereinen und im Diesnte des Naturschutzes erhielt Klaus Josef Böcher vor einigen Tagen den Landesehrenbrief durch Bürgermeister Bernd Hartmann überreicht. Der Ortsbeirat gratuliert recht herzlich und ist stolz, dass Menschen wie Klaus Josef derart engagiert und enthusiastisch das Miteinander in unserem Ort leben und sich für die Umwelt einsetzen. Herzlichen Glückwunsch!

Foto: R. Klöppel

Der Ortsbeirat Eisenbach blickt auf ein spannendes und kreatives Sitzungsjahr 2018 zurück

Als ich zum Ende der letzten Ortsbeirats-Sitzung des Jahres am 26.11.2018 gegen 21.15 Uhr den Mitgliedern einen guten Heimweg und eine ruhige und schöne Adventszeit wünschte, konnten alle Anwesenden auf ein erfolgreiches und interessantes Jahr zurückblicken und ein bisschen stolz sein. Eine ganze Menge hat der Ortsbeirat Eisenbach in diesem Jahr erreicht.

So konnte mit einem kleinen Turnier der neue Beach-Volleyballplatz auf dem Mehrgenerationenpark eingeweiht werden - eine weitere Aufwertung der sehr gelungenen Anlage. Das Eröffnungsspiel gegen Vertreter der Gemeindeverwaltung Selters (Taunus) wurde von der Mannschaft des Ortsbeirates  zwar knapp verloren, aber der Spaß stand ja sowieso im Vordergrund und weiteren sportlichen Kräftevergleichen steht nichts im Wege. Auch die Befürchtung mancher Anwohner, der Sandplatz würde zum „größten Katzenklo von Eisenbach“, bewahrheitete sich nicht. Der Bachlauf zwischen dem Hauptort und dem Mehrgenerationenplatz erweist sich offenbar als wirksames Hindernis, so wie es der Ortsbeirat vermutet hat.

Auch das Thema „Toiletten für Besucher“  wurde proaktiv in Angriff genommen, denn bislang fehlt eine solche Einrichtung. Gerade vor dem Hintergrund, dass der Mehrgenerationenpark etwas außerhalb der bebauten Wohnfläche am Ortseingang gelegen ist und gerne von älteren Bürgern aber auch von Kindergartengruppen und von Auswärtigen stark frequentiert wird, bestand hier nach Ansicht des Ortsbeirates akuter Handlungsbedarf. Die noch bestehende Toilettenanlage unterhalb der Festhalle, die aber seit Jahren nicht genutzt wird und stark renovierungsbedürftig ist, wird erneuert und für die Gäste des Mehrgenerationenparks geöffnet. Bei einer gemeinsamen Ortsbesichtigung mit allen Mitgliedern des Ortsbeirates wurde auch die Frage der Reinigung und Öffnung/Schließung geklärt und so haben wir der Gemeinde dieses Angebot als Alternative zu einer von der Verwaltung ins Spiel gebrachten Containerlösung vorgestellt. Da unsere Variante mehrere tausend Euro günstiger als die Container-Lösung ist, konnten wir so der Gemeinde Geld sparen und obendrein der Verschönerungsgemeinschaft etwas Gutes tun. Die Gelder für die Sanierung sind im Doppelhaushalt 2019/20 bereits fest eingeplant,.

Die Friedhöfe und Änderungen bei der Begräbniskultur waren ein weiteres wichtiges Thema. Bei einer Ortsbegehung auf dem Eisenbacher Friedhof im Sommer dieses Jahres nahmen über 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger teil. Die Einrichtung eines Memoriam-Gartens war ein Anliegen. In meiner Begrüßung erinnerte ich daran, dass sich der Umgang mit dem Thema „Tod“ in den letzten Jahren geändert hat. Es ist festzustellen, dass der Wunsch nach alternativen Begräbnisformen stark zugenommen hat. Einerseits ist dies der Tatsache geschuldet, dass Kinder und Enkel von Verstorbenen häufig gar nicht mehr in der Gemeinde wohnen und deshalb auch nicht die Grabpflege übernehmen können, andererseits will auch die Generation der heutigen Senioren ihren Nachkommen immer öfter eine intensive Grabpflege gar nicht mehr zumuten. Ferner ist, auch aus Kostengründen, der Trend zu Urnenbestattungen ungebrochen. Dies erfordert ein Umdenken bei der Begräbniskultur auch seitens der Gemeinde. Die Anlage eines Memoriam-Gartens führt angesichts dieser Entwicklung keineswegs zu einem „Platzproblem“ auf dem Eisenbacher Friedhof. Auch ist eine stärkere Beschattung – gerade bei der zu erwartenden Zunahme heißer und sonnenintensiver Sommer wie in diesem Jahr – wünschenswert. Der Ortsbeirat bedankt sich außerdem recht herzlich beim gemeindlichen Bauhof für die Installation der von uns gewünschten Handkarrenstation.

Die Grillhütte wurde in Eigenregie weiter renoviert. Wir haben das Gebälk und die Front mit Holzschutzfarbe gestrichen. Eine Außenleuchte wurde angebracht und angeschlossen. Kleinere Ausbesserungsarbeiten im Innen- und Außenbereich stehen noch an. Damit steht dieses Projekt kurz vor dem Abschluss - wesentlich schneller als der Flughafen BER! Mit dem Bauhof wurde vereinbart, dass rund um die Hütte Platten gelegt werden und noch die verputzte Außenwand gestrichen wird. Auch hier wird sich der Ortsbeirat wieder mit helfender Hand einbringen und sich nicht nur darauf beschränken, Anfragen und Anforderungen zu stellen.

Ein weiteres wichtiges Anliegen, die Instandsetzung des Gehwegs zwischen Bäcker und Wilhelmstraße sowie die Anbringung eines Handlaufs und einer Beleuchtung auf dem steilen Zwischenstück wurde ebenfalls zu einem guten Ende gebracht, der Bauhof hat dort ebenfalls ganze Arbeit geleistet.

Auch das Thema einer Renovierung des alten Gebäudes im Ortskern oder alternativ eines neuen Standortes für die Feuerwehr hat den Ortsbeirat über das gesamte Jahr begleitet. Hier zeichnet sich nun die Lösung in Form eines Neubaus ab.

Viele weitere kleine und manchmal vielleicht nicht immer von allen Eisenbachern wahrgenommene Probleme und Problemchen wurden in den Sitzungen behandelt und besprochen und zumeist auch gelöst. Dabei war der Ortsbeirat nicht immer, aber doch meistens, einstimmig in seinen Entschlüssen.

Ich bin sehr froh, dass wir sachlich und zielführend diskutieren. Wir müssen und sollten dabei nicht immer einer Meinung sein, denn dann bräuchten wir keine unterschiedlichen Fraktionen. Sowohl UWE als auch die CDU haben ihr eigenes Profil und ihre Wähler, ihre Klientel, die erwartet, dass ihre jeweiligen Interessen vertreten werden. Das ist gut, das ist Demokratie. Aber in den meisten Punkten sind wir uns einig oder zumindest nicht weit voneinander entfernt. Das ist gesunder Pragmatismus im besten Sinne, denn wir wollen das Beste für Eisenbach und das erreichen wir besonders schnell und effektiv, wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen.

Ich freue mich auf die gemeiname Arbeit 2019 und wünsche allen Eisenbacherinnen und Eisenbachern ein rundum schönes Weihnachtsfest und ein formidables neues Jahr.

 

 

 

 

Euer Lo

(Ortsvorsteher)

Die wichtigsten Eisenbacher Adventstermine "auf einen Blick" (nach bestem Wissen und Gewissen):

02.12. Weihnachtsmarkt der Gemeinde in N.-Selters (ab 12.00 Uhr)
08.12. Weihnachstbäume zum Abholen (Säge und Zollstock nicht vergessen) aus dem Forst (10-15 Uhr, Schützenhaus)
08.12. und 09.12. Adventszauber am Brunnen (ab 16.00 Uhr, MGV)
09.12. Nikolausfeier TV Eisenbach (14.00 Uhr Basteln, ab 15.30 Uhr Programm)
16.12. Adventsstimmung unterm Glockenturm (ab 16.00 Uhr Konzert in der Pfarrkirche, anschließend Glühwein und Plätzchen im Pfarrhof, KJG und Kirchenchor).

Danke an alle Vereine und Ehrenamtlichen, die sich so viel Mühe machen! Ihr seid unbezahlbar!

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