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Frank Zabel erläutert die Pläne zur Wiederaufforstung

Hitze, zu trockene Sommer, Buchdrucker, Saatgutmangel, Naturverjüngung, temporäre Kleingewässer, Äsungsflächen sowie Blößen und natürlich die Zukunft des Selterser Waldes an sich - es gab viel zu berichten und zu entdecken während der letzten Waldbegehung mit unserem Revierförster Frank Zabel. Die unterschiedlichen Methoden zur Vorbereitung von Freiflächen für die Wiederauffortstung waren sogar Thema einer Bachelor-Arbeit!

Zwischen Tannenhof und Hessenstraße erklärte unser Baumexperte die Vor- und Nachteile von Naturverjüngung, warum bei Pflanzungen inzwischen Holzgatter statt Plastik oder Metalldraht als Verbissschutz verwendet werden und weshalb eine Kiefer im Rhein-Main-Gebiet andere Bedingungen vorfindet als wenige Kilometer weiter im Hintertaunus.

Die Waldbegehungen sind immer wieder interessant und jedesmal entdeckt man neue Aspekte. Außerdem ist man mit netten, naturbegeisterten Menschen zusammen an der frischen Luft und als Kommunalpolitiker kann man einiges lernen, was bei Debatten in der Gemeindevertretung zum Forst hilfreich sein kann (wenn man denn richtig zuhört).

Neuanpflanzungen: Die Abstände der Setzlinge und regelmäßige Kontrollen sind wichtig. In Selters gibt es keine Plastikröhren, sondern Holzgatter als Hilfe zum Anwachsen - die verrotten nämlich natürlich und werden irgendwann zu Humus.

Im nächsten Frühjahr ist eine Pflanzaktion mit der Bevölkerung geplant. Die nächste Waldbegehung findet voraussichtlich am 8. Oktober statt. Im Hessenfernsehen gab es übrigens lustigerweise genau am Abend des 28.04. nach dem Live-Bericht vor Ort noch eine interessante Reportage zur "Zukunft des Waldes", hier der Link: https://www.ardmediathek.de/video/doku-und-reportage/die-zukunft-des-waldes-der-wald-der-zukunft/hr-fernsehen/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xMzIxMzU

Seit einiger Zeit steht im Feld eine neue, mit viel Liebe und handwerklichem Geschick errichtete Bank. Von hier hat man einen wunderbaren Blick über das Dorf und die Umgebung.

Dieses Kleinod wurde von Hans Schorr geschaffen, bei dem wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchten. Wir haben so viele hadwerklich geschickte und für das Allgemeinwohl tätige Menschen im Ort, die uns mit ihren Gestaltungen und Projekten immer wieder überraschen. Ihr seid Gold wert!

Die großen Helferinnen und kleinen Helfer nach getaner Arbeit am NABU-Vereinshaus (Fotos: privat)

Keine Schneeflocke in einer Lawine wird sich je verantwortlich fühlen…

lautet ein Zitat, das dem französischen Philosophen Voltaire zugeschrieben wird. Diesen Eindruck muss man leider manchmal bekommen, wenn man durch die Gemarkung unseres schönen Ortsteils flaniert und sieht (und bisweilen auch riecht), mit welchen Hinterlassenschaften manche Mitbürger die Umgebung "verschönern". Glücklicherweise gibt es aber Menschen, die sich sehr wohl verantwortlich fühlen und ebenso handeln. Und so konnten auch in diesem Jahr Anfang April wieder große Bereiche von Müll befreit werden.

Der Ortsbeirat bedankt sich beim NABU, den Ortsvereinen, der Freiwilligen Feuerwehr sowie allen Helferlein (ob groß, ob klein) für ihren vorbildlichen und effizienten Einsatz.

Jan Pieter Subat konnte sich in der Stichwahl am 27.03. mit knapp 55% der abgegebenen Stimmen vor seinem Mitbeweber Benjamin Zabel platzieren. Damit wird er im Sommer neuer Verwaltungschef und in das Büro von Amtsinhaber Bernd Hartmann einziehen. Die Wahlergebnisse der beiden Wahlgänge können hier abgerufen werden.

Jan Pieter Subat auf dem Rathausvorplatz nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse. Bernd Hartmann, Silvia Scheu-Menzer und Jens-Peter Vogel gratulieren.

Der Orstbeirat Eisenbach schließt sich den Gratulanten an und freut sich auf eine gute, konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Zwei Bürgermeisterkandiaten fast gleichauf: Stichwahl am 27.03.

Nach der Auszählung der abgegebenen Stimmen wird sich nun erst in einer Stichwahl am 27.03. entscheiden, wer der neue Verwaltungschef im Selterser Rathaus wird. Jan Subat und Benjamin Zabel liegen nach dem ersten Wahlgang in der Gunst der Wählerinnen und Wähler dicht zusammen.