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Rücksicht ist cool 😎
Ein Hinweis für Drohnenpiloten: Liebe Tief- und Kunstflieger, Ihr betreibt ein schönes Hobby und bewegt Euch in der Natur und an der frischen Luft. Das finden wir klasse. Ihr habt ein Auge für die Schönheiten der Natur und Euch gelingen bisweilen tolle Aufnahmen aus völlig neuen Perspektiven. Eigentlich also eine super Sache! Trotzdem gibt es auch bei dieser Freizeitbeschäftigung einige Regeln zu beachten und darauf möchten wir an dieser Stelle ganz freundlich hinweisen: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat in der Verordnung vom 06. April 2017 folgendes festgelegt: Ein Betriebsverbot gilt künftig für Flugmodelle und unbemannte Luftfahrtsysteme

- außerhalb der Sichtweite für Geräte unter 5 kg;
- in und über sensiblen Bereichen, z.B. Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Krankenhäusern, Menschenansammlungen, Anlagen und Einrichtungen wie JVAs oder Industrieanlagen, oberste und obere Bundes- oder Landesbehörden, Naturschutzgebieten;
- über bestimmten Verkehrswegen;
- in Kontrollzonen von Flugplätzen (auch An- und Abflugbereiche von Flughäfen),
- in Flughöhen über 100 Metern über Grund, es sei denn, der Betrieb findet auf einem Gelände statt, für das eine allgemeine Erlaubnis zum Aufstieg von Flugmodellen erteilt und für die eine Aufsichtsperson bestellt worden ist, oder, soweit es sich nicht um einen Multicopter handelt, der Steuerer ist Inhaber einer gültigen Erlaubnis als Luftfahrzeugführer oder verfügt über einen Kenntnisnachweis.
- über Wohngrundstücken, wenn die Startmasse des Geräts mehr als 0,25 kg beträgt oder das Gerät oder seine Ausrüstung in der Lage sind, optische, akustische oder Funksignale zu empfangen, zu übertragen oder aufzuzeichnen. Ausnahme: Der durch den Betrieb über dem jeweiligen Wohngrundstück in seinen Rechten Betroffene stimmt dem Überflug ausdrücklich zu.

Gerade der letzte Punkt ist in Ortschaften und Wohngebieten sehr wichtig, wenn man Ärger mit den Nachbarn vermeiden möchte. Im Sinne eines guten und rücksichtsvollen Umgangs miteinander bitten wir Euch höflich darum, diese Regeln zu befolgen. Danke.

Ergänzende Infos:
* Eine Haftpflichtversicherung für den Betrieb eines Fluggerätes – also auch einer Drohne – ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben – unabhängig davon, ob die Drohne gewerblich oder rein privat als Hobby genutzt wird.
* Eine Plakette für Drohnen ab 250 Gramm Gewicht ist ebenfalls Pflicht und muss den Namen und die Anschrift des Eigentümers / Besitzers beinhalten und darüber hinaus mindestens die folgenden gesetzlichen Vorgaben sowie Eigenschaften erfüllen:
1. dauerhaft
2. sichtbar
3. feuerfest

Voraussichtlich am 06.05. soll eine Veranstaltung als Bürgerbeteiligung zum Endausbau des Baugebiets Schulweg I stattfinden. Veranstalter und Initiator ist die Gemeinde Selters. Es geht darum, wie der Bürgersteig ausgestaltet werden soll, welche Bepflanzung favorisiert wird etc. Die Anlieger hatten in einer Unterschriftenaktion ja bereits mehrheitlich gegen einen Heckengrünstreifen zwischen Gehweg und Fahrbahn votiert. Wie die konkrete Umsetzung z. B. mit "Bauminseln" nun erfolgen kann und soll, kann an diesem Abend erörtert werden. Eine entsprechende Bekanntmachung des genauen Termins und der Uhrzeit erfolgt rechtzeitig im "Kurier".

Die Auswertung der Geschwindigkeitsmessung an der Helenenstraße für den Zeitraum Nov/Dez 2018 liegt vor. Etwa 40 % der Autofahrer hielten sich an die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Circa 25 % fuhren maximal 5 km/h zu zügig. Das heißt aber auch, dass etwa ein Drittel der Fahrerinnen und Fahrer deutlich zu schnell unterwegs waren - und das in Richtung Ortsausgang! Nicht lustig! Das Ordnungsamt der Gemeinde Selters hat darauf reagiert: Die Hilfspolizeibeamten des gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirkes wurden über die Auswertung informiert und um Durchführung von Radarmessungen gebeten. Wir würden uns mal nicht darauf verlassen, dass diese Messungen ausschließlich in der Helenenstraße stattfinden. Also haltet euch doch bitte an die Tempolimits. Danke.
Übrigens: Nachdem die mobile Messanlage wieder betriebsbereit ist, erfolgt nun eine Messung in der entgegengesetzten Fahrtrichtung.

Kurz vor Weihnachten noch ein besonderes "Geschenk"

Für sein vielfaches Engagement in Eisenbacher Vereinen und im Diesnte des Naturschutzes erhielt Klaus Josef Böcher vor einigen Tagen den Landesehrenbrief durch Bürgermeister Bernd Hartmann überreicht. Der Ortsbeirat gratuliert recht herzlich und ist stolz, dass Menschen wie Klaus Josef derart engagiert und enthusiastisch das Miteinander in unserem Ort leben und sich für die Umwelt einsetzen. Herzlichen Glückwunsch!

Foto: R. Klöppel